Sprache – Recht – Gesellschaft

17 06 2011

 

 

DONNERSTAG, 14. JULI 2011 BIS SAMSTAG, 16. JULI 2011

 

Forum Junge Wissenschaft

Sprache ist als soziales Phänomen für Gesellschaft und Recht konstitutiv. Sprache ist nicht nur das Mittel, Recht auszudrücken, sondern als Ausdruck von Werten und Normen bereits implizit normativ, während umgekehrt das Recht durch seine Sprachlichkeit auch materiell geformt wird. Dieses ambivalente Verhältnis von Sprache und Recht bildet den Hintergrund intersubjektiver Verständigung und wirkt daher konstitutiv für jede politische Ordnung. Die hermeneutischen Strukturen des Verstehens bilden das Scharnier sowohl zwischen den Subjekten als auch zwischen diesen und ihrer Lebenswirklichkeit. Ohne Interpretation von Sprache und Handlung kann weder Kommunikation noch Verstehen im Sinne von Erkenntnis stattfinden. Der intersubjektiven sprachlichen Verständigung kommt in jeder politischen Gemeinschaft eine besondere Rolle zu. Intersubjektive sprachliche Kommunikation und die Regeln der Rechtsprechung und Rechtsanwendung bestimmen die Normativitäts- und Legitimitätskonzepte einer Gesellschaft.

Quelle: Akademie der Wissenschaften in Hamburg

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