Kant und die Kategorie der Freiheit

25 11 2011

10./11. Januar 2012,
Universität Bonn, Stucksaal im Poppelsdorfer Schloss,
Meckenheimer Allee 171, 53113 Bonn

In der Forschungslandschaft zur kantischen Philosophie lassen sich nur noch wenige Flächen ausmachen, die wenig bearbeitet sind. Hierzu gehört die „Tafel der Kategorien der Freiheit in Ansehung der Begriffe des Guten und des Bösen“ am Ende des „Zweiten Hauptstückes“ der Kritik der praktischen Vernunft. Kants Versicherung, dass diese Tafel „für sich verständlich genug“ und „nichts weiter zur Erläuterung hinzuzufügen“ sei, hat bei etlichen Interpreten schon früh für Irritation und Ratlosigkeit gesorgt. Schon unter Kants Zeitgenossen gingen die Meinungen deutlich auseinander. Im gesamten Neukantianismus, der sein Augenmerk vornehmlich auf die theoretische Philosophie gelegt hat und an einer erkenntnistheoretischen Grundlegung der modernen Naturwissenschaften interessiert war, blieb es übergangen. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind wieder einige Versuche unternommen worden, sich darauf einzulassen. Seit den 1980er Jahren nimmt die Häufigkeit von Arbeiten zu, die sich damit wenigstens in Aufsatzumfang befassen. Die Tagung will diese Debatte weiter vorantreiben und dazu gewichtige Stimmen von einschlägig ausgewiesenen und mitunter international renommierten Kennern des Themas und der kantischen Philosophie überhaupt versammeln.

Weitere Informationen unter
http://www.philosophie.uni-bonn.de/kategorien-der-freiheit

 

Quelle: DGPhil

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