Security, Ethics, and Justice: Towards a more inclusive Security Design

25 11 2011

21.-23. Juni 2012, Tübingen

Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Fragen, die sich in und aus den Wissenschaften ergeben. Im Rahmen des Forschungsprojekts ?Körperscanner: Reflexion der Ethik auf Technik und Anwendungskontexte? (KRETA) werden am IZEW Entwicklung, Einführung und Nutzung von Körperscannern aus ethischer und sozialwissenschaftlicher Perspektive analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Auswirkungen, die der Einsatz dieser Technologie am Flughafen auf Personen mit ?abweichenden? Körpermerkmalen wie beispielsweise verdeckten Behinderungen haben könnte. Zudem werden auch Probleme mit Körperscannern untersucht, die sich aus religiösen oder anderen Gründen ergeben können. KRETA arbeitet somit an Fragen von Gerechtigkeit und Inklusion.  KRETA veranstaltet vom 21.-23. Juni 2012 eine internationale und interdisziplinäre Fachtagung in Tübingen. Das Spektrum der Diskussion soll hierbei nicht auf die Technologie ?Körperscanner? beschränkt bleiben, sondern um körpernahe Überwachungs- und Kontrolltechnologien erweitert werden, bei deren Einsatz Veränderungen für Menschen mit besonderen Körpermerkmalen zu erwarten sind. Schließlich sind sowohl unterschiedliche Wahrnehmung und Bewertung von ?Sicherheit? als auch psychologische Auswirkungen von Sicherheitsmaßnahmen angesprochen. Die interdisziplinäre Tagung soll dazu dienen, relevante Ergebnisse und Aspekte aus den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften über das Wechselspiel von Sicherheit, Technik und Körper zusammenzuführen. Weitere Schwerpunkte bilden die ethische Analyse und Bewertung von körpernahen Kontrolltechnologien sowie die Frage nach dem Verhältnis von Inklusion und Sicherheit im Allgemeinen. Mögliche Themengebiete sind: ? Sicherheit ? Gerechtigkeit ? Gleichheit  ? psychologische Effekte von Körperscannern und anderen (Sicherheits-) Technologien ? Partizipation in der Sicherheitspolitik und in der Sicherheitsforschung ? Mensch-Maschine-Interaktion ? Sozialpsychologische Forschung zur Einstellung der Allgemeinbevölkerung gegenüber Privatheit und Sicherheit ? Fragen des Datenschutzes ? Sicherheit und Recht (z.B. die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen) ? Sicherheit aus interkultureller Perspektive ? Ausbildung von Sicherheitspersonal Die Tagung ist öffentlich, Tagungssprache ist Englisch. Eine Konferenzgebühr wird nicht erhoben. Angesprochen sind Wissenschaftler(innen) aus dem Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften (Ethik, Philosophie, Politikwissenschaft und politische Theorie, Soziologie, Psychologie, Rechtswissenschaft), die Interesse daran haben, einen Beitrag zur Tagung zu leisten. Sie werden gebeten, sich bis zum 31.12.2011 mit einem Abstract zu bewerben, der die Menge von 500 Wörtern excl. Literaturangaben nicht übersteigt. Im Anschreiben sollten Name, Titel und Institutszugehörigkeit enthalten sein, die Bewerber(innen) werden bis zum 15. Februar 2012 über Annahme oder Ablehnung ihres Beitrages informiert. Abstract und Anschreiben bitte per E-Mail an folgende Adresse: kreta@izew.uni-tuebingen.de. Für eine begrenzte Anzahl von Referent(inn)en können die Reisekosten übernommen werden. Fragen richten Sie bitte an Dr. Michael Nagenborg Wilhelmstr. 19 72074 Tübingen Tel +49 7071 2977516 Fax +49 7071 2977517michael.nagenborg@uni-tuebingen.de

 

Quelle: DGPhil

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