Wertetraditionen und Wertekonflikte in interkultureller Perspektive 2.-3. Mai 2012 Universität Innsbruck, Alter Senatssaal

26 01 2012

Während Wertetraditionen, unverzichtbar als Anker- und Orientierungspunkte des Lebens, ehemals geistigen Rückhalt garantierten, evozieren sie heute vielfach Irritation und Verunsicherung. Welche praxisleitenden Vorgaben sollen bei divergierenden oder gegensätzlichen Wertvorstellungen gelten? Die Wertephilosophie steht heute vor großen Herausforderungen. Zwischen einem universaldogmatischen Ansatz und relativistischen Positionen liegen viele Versuche, Moralkonsense zu etablieren bzw. mit Moralkonflikten umzugehen. Die Verschiedenheit der kulturellen Selbst- und Weltverständnisse spiegelt unterschiedliche Wertetraditionen, die es zu verstehen und als historisch gewachsene zu respektieren gilt. Andererseits scheint ein gemeinsamer Verständnishorizont, ein übergreifendes globales Ethos, angesichts der gegenwärtigen globalen Probleme zumindest in wesentlichen Punkten dringend nötig. Der Kongress soll einen Wertediskurs über kulturelle Grenzen hinweg ermöglichen und unterschiedliche Begründungsmodelle zur Sprache bringen, die der Problembewältigung dienen können.
Tagungsgebühren: keine, jedoch Anmeldung erforderlich bis 15.4.2012 bei karin.farokhifar@int-gip.de
Weitere Informationen unter: http://www.int-gip.de.

 

Quelle: DGPhil

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