Wertetraditionen und Wertekonflikte in interkultureller Perspektive 2.-3. Mai 2012 Universität Innsbruck, Alter Senatssaal

26 01 2012

Während Wertetraditionen, unverzichtbar als Anker- und Orientierungspunkte des Lebens, ehemals geistigen Rückhalt garantierten, evozieren sie heute vielfach Irritation und Verunsicherung. Welche praxisleitenden Vorgaben sollen bei divergierenden oder gegensätzlichen Wertvorstellungen gelten? Die Wertephilosophie steht heute vor großen Herausforderungen. Zwischen einem universaldogmatischen Ansatz und relativistischen Positionen liegen viele Versuche, Moralkonsense zu etablieren bzw. mit Moralkonflikten umzugehen. Die Verschiedenheit der kulturellen Selbst- und Weltverständnisse spiegelt unterschiedliche Wertetraditionen, die es zu verstehen und als historisch gewachsene zu respektieren gilt. Andererseits scheint ein gemeinsamer Verständnishorizont, ein übergreifendes globales Ethos, angesichts der gegenwärtigen globalen Probleme zumindest in wesentlichen Punkten dringend nötig. Der Kongress soll einen Wertediskurs über kulturelle Grenzen hinweg ermöglichen und unterschiedliche Begründungsmodelle zur Sprache bringen, die der Problembewältigung dienen können.
Tagungsgebühren: keine, jedoch Anmeldung erforderlich bis 15.4.2012 bei karin.farokhifar@int-gip.de
Weitere Informationen unter: http://www.int-gip.de.

 

Quelle: DGPhil





‚Resource Rights and Sustainable Resource Management‘ Centre for Ethics, University of Zurich, Switzerland 16th and 17th of February 2012

26 01 2012

In times of increasing resource scarcity, mass poverty and rapid
environmental degeneration this workshop seeks to analyse the
normative and political challenges for achieving the aim of just and
sustainable resource management. The workshop brings together a range
of international experts who will address (among others) the issues of
what resource rights are, which claims people have to existing
resources, what guidelines trade in natural resources should follow,
which institutions effective environmental resource governance
requires, and what the demands of just and sustainable resource
management actually are.

Speakers include:
Tim Hayward (Edinburgh)
Regina Kreide (Giessen)
Chris Armstrong (Southampton)
Cara Nine (Cork)
Leif Wenar (London)
Laurence Tubiana (Paris)
Avery Kolers (Louisville)
Fabian Schuppert (Zurich)

The workshop will take place on February 16th and 17th 2012 at the
Centre for Ethics of the University of Zurich, Switzerland.
Participation in the workshop is free.
However, as places are limited, please register beforehand at
fabian.schuppert<at>ethik.uzh.ch

 

Quell: DGPhil





Schelling et le post-hégélianisme – 25.-27.01.12 @ Strasbourg

20 01 2012

Schelling et le post-hégélianisme
Les postérités de la philosophie positive
Strasbourg, 25-26-27 janvier 2012
(Veranstaltet von der Faculté de philosophie, der Université de Strasbourg und der Société Schelling Internationale)

La dernière philosophie de Schelling, dite par lui « philosophie positive » et embrassant une philosophie de la Révélation et une philosophie de la Mythologie, constitue pour son promoteur la tentative de clore sur lui-même le mouvement d’autocompréhension de l’idéalisme allemand. De fait, elle fut bien plutôt l’ultime réouverture d’une pensée qui n’a jamais cessé de se déséquilibrer dans la remise en chantier des structures et des concepts qu’elle inventait et l’interminable récapitulation de ses constructions. A ce titre, il peut bien sembler que, dans son « grandiose échec » (Heidegger), la dernière philosophie de Schelling fut sans lendemain ni postérité. Le colloque voudrait montrer au contraire qu’elle a disposé à sa façon les thèmes et les schèmes de toute la philosophie post- (et anti-) hégélienne, depuis ses successeurs immédiats jusqu’à la philosophie contemporaine. Bien qu’il n’existe guère de « schellingianisme » en raison du mouvement propre à cette pensée rebâtissant sans cesse sur ses ruines, il y a bel et bien une très singulière prégnance d’un legs erratique, il y a bel et bien un héritage de la dernière philosophie schellingienne, sans testament ni mode d’emploi. De façon tout à fait explicite dans une lignée qui irait de Kierkegaard à Heidegger et de manière plus secrète, de Marx à la philosophie française du XXème siècle. Ce sont ces ramifications, ces transmissions, dans leurs différences et leurs interruptions aussi, que notre colloque se propose de placer au centre de ses travaux.

Programm unter http://www.schelling-gesellschaft.de/mat/programme_colloque_SCHELLING.pdf

Quelle: DGPhil





Erste Tagung der Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie @ GWP Hannover 11.-14. März 2013

20 01 2012

GWP-Conf-Abstract

Quelle: DGPhil





Fachspezifische empirische Unterrichtsforschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften – 24.02.12 @Berlin

13 01 2012
Tagung „Fachspezifische empirische Unterrichtsforschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften“
Berlin, 24.02.2012

Sinn und Zweck der Tagung ist es, Impulse für weitere bundesweite Programme zu geben, in denen vor allem eine Unterrichtsforschung in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Schulfächern gefördert wird. Ausgewiesene Experten werden zu ihren jeweiligen Fächern Stellung beziehen und Forschungsdesiderata aufzeigen. 
Die Tagung findet am 24. Februar 2012 in der Vertretung der Landes Schleswig-Holstein in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich und sollte bis zum 12. Februar erfolgen. Weitere Details zu Organisation und Inhalt der Tagung können Sie dem angehängten Einladungsflyer entnehmen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie als Institution die Tagung auch unterstützen könnten, indem Sie den Einladungflyer über Ihren Email-Verteiler versenden. Vielleicht ist auch ein Veranstaltungshinweis auf ihrer Internetseite mit den Verweis auf unsere Internetseite:http://www.ipn.uni-kiel.de/aktuell/veranstaltungen.html ohne viel Aufwand möglich.
Quelle: DGPhil




Habermas und der Historische Materialismus – 23.-25.03.12, Wuppertal

30 12 2011

23.-25. März 2012
Bergische Universität Wuppertal
Campus Grifflenberg
Gebäude K
Hörsaal K 33

Durch die gegenwärtige Systemkrise des globalisierten Kapitalismus gewinnt der Historische Materialismus Marx´ und Engels´ neue Aktualität. Habermas hat bis zum Ende der 70er Jahre dezidiert an ihn angeknüpft. Er baute das Basis/Überbau-Theorem zu einer Theorie der sozialen Evolution aus und reformulierte das Programm der Einheit von Theorie und Praxis im Rückgriff auf die ältere Frankfurter Schule. Seine kommunikationstheoretischen Ansätze, die er in Zusammenarbeit mit Karl-Otto Apel entwickelte, sollen ein zentrales Defizit des traditionellen Marxismus ? das Fehlen einer Theorie demokratischer Institutionen ? beheben. Auf der Tagung soll das philosophische und gesellschaftskritische Potential von Habermas´ Rekonstruktion und Revision des Historischen Materialismus ausgeleuchtet werden. Habermas wird auf die Beiträge replizieren.

Die Tagung ist öffentlich und frei zugänglich.

Kontakt: Prof. Dr. Smail Rapic (rapic@uni-wuppertal.de)
Homepage: www.habermas-tagung.uni-wuppertal.de (ab 9. Januar)

Quelle: DGPhil





Der Staat – ein Kunstwerk? Die Erfindung des Staates in der Renaissance – 30.01.-01.02.12, Tutzingen

21 12 2011

Die internationale Tagung
Der Staat – ein Kunstwerk? Die Erfindung des Staates in der Renaissance

in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing
(30.1.-1.2.2012)
setzt sich mit dem Staatsdenken vor und in der Renaissance und der Zukunft des Staates auseinander.

Themen sind etwa Marsilius von Paduas Staatsdenken (Prof. Dr. Pier Paolo Portinaro, Turin), Das honstum bei Palmieri und Alberti (Prof. Dr. Eckard Keßler, München), Produktive Zweifel – politische Tugendreflexionen im Bürgerhumanismus (Prof. Dr. Alexander Thumfart, Erfurt), Machiavellis anthropologische Staatsbegründung (Prof. Dr. Manuel Knoll, Istanbul), Die Renaissance zwischen Wiedergeburt und Neuanfang (Prof. Dr. Henning Ottmann, München), Zukunft des Staates – Zukunft der Demokratie (Prof. Dr. Rüdiger Voigt, Netphen).

Tagungsleitung und Organisation: Prof. Dr. Manuel Knoll (Istanbul), Dr. Stefano Saracino (Frankfurt am Main), Dr. Michael Spieker (Tutzing)

Programm.Tutzingen

Quelle: DGPhil








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