Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren Nr. 26 „Selbstkultivierung. Politik und Kritik im zeitgenössischen Konfuzianismus“

26 01 2012
Der Ansatz des gerade erschienenen Polylog Heftes verschiebt eine
liebgewordene Perspektive auf die chinesische Philosophie, nämlich
diese im Wesentlichen unter historischer Perspektive und mit dem Fokus
auf klassische Texte zu betrachten. Die Autoren dieser Nummer lenken
im Gegensatz dazu den Blick ganz bewusst (und vielleicht erstmals
derart umfassend) auf das zeitgenössische philosophische Schaffen in
China, insbesondere auf die Debatten zum Thema "Philosophie der
Selbstkultivierung".
Die Autoren Kai Marchal, Ralph Weber, Rafael Suter und Fabian Heubel,
allesamt deutschsprachigen Philosophen und Sinologen, die in Taipei
leben und arbeiten bzw. über ihr Forschungsinteresse am
Konfuzianismus/Neokonfuzianismus miteinander verbunden sind, loten
dieses Thema in seinen verschiedenen Dimensionen aus. So beschäftigt
sich z.B. Ralph Weber mit der "Konfuzianischen Selbstkultivierung als
Philosophem und Politikum", während Rafael Suter "Überlegungen zu
einem neukonfuzianischen Begriff der "Kritik" anhand des Frühwerks von
Móu Z?ngs?ns" anstellt.
Im "forum" dieser Ausgabe finden Sie einen Beitrag von Maria José
Canelo zum Thema "Übersetzung, Subjektivität und Kulturbürgerschaft".
Dieser Beitrag schließt unmittelbar an das Thema der Nummer 24
"Übersetzen" an und führt die dort begonnen Fragestellungen und
Diskussion in gewisser Weise fort.
Rezensionen und Buchtipps runden das Heft wie immer ab.
(Inhaltsverzeichnis und Einleitung im Anhang als PDF)

Bestellungen unter: www.polylog.net oder direkt über
 bestellen@polylog.net. Ein Einzelheft kostet 15 Euro plus
Versandkosten. Ein Abonnement (2 Nummern pro Jahr) kostet 28 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Anke Graneß
Redaktionsleitung
POLYLOG. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren
Wien
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Quelle: OEGP







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