vorübergehend geschlossen …

5 03 2012

Liebe Philosophen,

aufgrund akuten Zeitmangels und angesichts des spärlichen Interesses werde ich die Seite vorübergehend einstellen. Ich hoffe, dem einem oder anderen mit meinen Hinweisen weiter geholfen zu haben und freue mich auf ein eines Tages mögliches revival in neuer Art und Form.

Bis dann euch frohes Denken und – vielleicht noch wichtiger – frohes Schaffen.





Aktuelle Neuerscheinungen NOMOS – Ethische Politikberatung

10 02 2012

Flyer - Ethische Politikberatung





HUMBOLDT MEETINGS VI

10 02 2012

Einladung zu einem öffentlichen Dialog mit Thomas Ostermeier

Podiumsgäste: Stefanie Gerke und Philipp Ruch

 

Mittwoch, 15. Februar 2012, 19:00 Uhr c.t.

Humboldt-Universität zu Berlin

Dorotheenstraße 24, Hörsaal 1.101

 

 

Thomas Ostermeier, Künstlerischer Leiter der Schaubühne am Lehniner Platz, ist mit 43 Jahren einer der führenden Akteure des deutschen Theaters. Bei Einar Schleef und Manfred Karge an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ausgebildet, leitete er zwischen 1996 und 1999 die Baracke (die experimentelle Bühne des Deutschen Theaters), wo er neue Autoren wie Mark Ravenhill oder Marius von Mayenburg auf bemerkenswerte Weise inszenierte. An der Schaubühne, die er von 1999 bis 2004 zunächst mit Sasha Waltz gemeinsam leitete, erweiterte er sein Repertoire von Shakespeare, Ibsen und Wedekind zu Sarah Kane, Lars Noren und Jon Fosse, u.a. Ostermeiers einprägsamer Stil, der von herausragenden Schauspielern getragen wird, besticht durch seine beeindruckende Bandbreite an dramatischen Registern, die von physischer Intensität bis zu tiefer Innerlichkeit reicht, sowie seine stete Bereitschaft, die Texte durch unsere kritische, oder auch ironische, Erfahrung neu zu deuten. International gefeiert, vielfach ausgezeichnet und 2004 als ArtisteAssocié zum Theaterfestival von Avignon eingeladen, gehört Thomas Ostermeier zu den einflussreichsten Regisseuren Europas, zusammen mit den osteuropäischen Meistern seiner Generation, Varnas und Korsunovas in Vilnius, oder Jarzyna und Warlikowski in Warschau, beide Erben des großartigen Krystian Lupa.

 

 

 

Das Gespräch mit Thomas Ostermeier ist die letzte Veranstaltung in unserer Reihe HUMBOLDT MEETINGS, zu der in diesem Semester Christoph Hochhäusler (12. Dezember 2011), Angela Schanelec (10. Januar 2012), Artur Zmijewski (23. Januar) und Harun Farocki (7. Februar) zu offenen Gesprächen am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt Universität zu Berlin eingeladen waren.

 

Die Gesprächsreihe wird organisiert durch Régis Michel (Rudolf Arnheim Gastprofessor 2011/12) und Katharina Lee Chichester

Mit freundlicher Unterstützung durch Carolin Behrmann und die StudentInnen der Seminare

 

HUMBOLDT MEETINGS ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin

www.kunstgeschichte.hu-berlin.de

 

////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

 

HUMBOLDT MEETINGS VI 

 

 

Invitation to an open discussion with Thomas Ostermeier

Podium guests: Stefanie Gerke and Philipp Ruch

 

Wednesday, 15 February, 2012, 7 p.m.

Humboldt-University of Berlin

Dorotheenstraße 24, Room 1.101 

 

Thomas Ostermeier, Artistic Director of the Berlin Schaubühne, is at 43 the leading figure of the German stage. Trained by Einar Schleef and Manfred Karge at the Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst, he directed theBaracke (the experimental stage of the Deutsches Theater) from 1996 to 1999, showing new playwrighters like Mark Ravenhill or Marius von Mayenburg in the most striking way. At the Schaubühne, which he first co-directed with Sasha Waltz from 1999 to 2004, he extended his own repertoire from Shakespeare, Ibsen, or Wedekind to Sarah Kane, Lars Noren, or Jon Fosse (among others). His powerful style, which relies on outstanding actors, displays a wide range of dramatic registers, from physical intensity to deep interiority with a constant will of rethinking the text through our critical, even ironical, experience. Internationally acclaimed, often awarded, guest artist of the Avignon Festival in 2004, Thomas Ostermeier is one of the most influential directors in Europe, along with the Eastern masters of his generation, Varnas or Korsunovas in Vilnius and Jarzyna or Warlikowski in Warsaw, both heirs of the great Krystian Lupa.

 

 

The talk with Thomas Ostermeier will be the final event in the artist-talk series HUMBOLDT MEETINGS, to which Christoph Hochhäusler (12 December 2011), Angela Schanelec (10 January 2012), Artur Zmijewski (23 January 2012), and Harun Farocki (7 February 2012) were invited this semester, entering into open discussions with students and the public at the Department of Art and Visual History at the Humboldt University of Berlin.

 

The dialogue series is organized by Régis Michel (Rudolf Arnheim Visiting Professor 2011/12) and Katharina Lee Chichester

With the kind support of Carolin Behrmann and the students of the seminars

 

HUMBOLDT MEETINGS is realized by the Department of Art and Visual History at the Humboldt-University of Berlin

www.kunstgeschichte.hu-berlin.de

 

Quelle: HU-Berlin





Franz Schubert: Symphonie in h-Moll „Die Unvollendete“ D 759 Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 in D-Dur „Der Titan“

10 02 2012

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters geht an der Humboldt-Universität musikalisch mit zwei großen Werken der Romantik zu Ende. Am 15. Februar um 20 Uhr spielen rund 100 Musiker aus den zwei Studentenorchestern der Universität Schuberts „Die Unvollendete“ und Mahlers erste Symphonie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. 

Aus der Pressemitteilung:

„Die Musik von Mahler lässt sich ohne die Schuberts kaum denken“, sagt Universitätsmusikdirektor Professor Constantin Alex, der das Programm zusammengestellt hat und dirigiert. Die Lebensdaten von Franz Schubert und Gustav Mahler schließen sich wie eine Klammer um das 19. Jahrhundert und damit um jene Epoche, die als „Romantik“ heute gewiss den Großteil des Kernrepertoires in der Aufführung klassischer Musik ausmacht. Der eine, Schubert, kann als ein Wegbereiter der romantischen Musik im Anschluss an Beethoven betrachtet werden, der andere, Mahler, als einer ihrer letzten Ausläufer. Für Constantin Alex sind beide Komponisten schlicht „seelenverwandt“. Alex hat es vor allem auch der „typisch österreichische Volkston“ angetan, der bei Schubert anklinge, bei Mahler aber erst richtig zum Vorschein komme. Die fließende Musik von Schuberts siebter Symphonie steht aber auch im scharfen Gegensatz zur Wucht und den Abgründen in Mahlers erster. „Diese Spannung zwischen den beiden Stücken löst interessanterweise gerade beim jungen Orchester Begeisterung aus“, sagt Alex.

Humboldts Studentische Philharmonie
Symphonisches Orchester der HU
Constantin Alex – Dirigent

Franz Schubert
Symphonie in h-Moll „Die Unvollendete“ D 759
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 1 in D-Dur „Der Titan“

Mittwoch, 15. Februar 2012, 20 Uhr
Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Berlin

Tickets: 15 €/ermäßigt 8€ im Humboldtstore (Foyer Hauptgebäude der HU, Unter den Linden 6) & an der Abendkasse 
Reservierungen: 030-20309 2101 (zzgl. VVK-Gebühren)

www.hu-berlin.de/musik
http://www.facebook.com/events/313861188656253/

 
Quelle: HU-Berlin




Titel: Prospects for a New Realism Zeit: 26.-28. März 2012 Ort: Aula der Universität Bonn: Am Hof 1, 53113 Bonn

10 02 2012

Zielsetzung:
Einer zeitweise sehr beliebten Zeitdiagnose zufolge leben wir in der Postmoderne. Diese Diagnose wird häufig durch eine vermeintliche soziologische These von der sozialen Konstruktion der Wirklichkeit unterstützt, die ganz verschiedene philosophische Quellen im 19. Jahrhundert hat und die für viele mit der französischen Philosophie des 20. Jahrhunderts geradezu paradigmatisch verbunden ist. Die These nimmt häufig von einer epistemologischen Diagnose ihren Ausgang: Da unser Zugang zur Welt insgesamt durch komplexe, historisch kontingente Parameter wie die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, ideologische Verblendungen, fallible Überzeugungssysteme, Interessen usw. vermittelt ist, können wir nicht davon ausgehen, dass wir Tatsachen oder Gegenstände so erfassen, wie sie an sich sind. Alle Tatsachen oder Gegenstände seien vielmehr immer nur relativ auf Systeme irgendeiner Art. Daraus haben radikale Konstruktivisten bisweilen geschlossen, dass es nicht einmal Tatsachen oder Gegenstände gibt, zu denen wir einen falliblen Zugang suchen, denn auch diese Tatsache sei nur ein Konstrukt unter anderen. Argumentiert man auf diese Weise, verlören freilich Begriffe wie Tatsache, Wahrheit und Objektivität ihren traditionellen Status und die gesamte Gesellschaft mit all ihren ausdifferenzierten Teilsystemen wie Wissenschaft, Religion, Recht, Kunst usw. wäre lediglich ein, mit John McDowell gesagt, „reibungsloses Rotieren der Begriffe im luftleeren Raum“.
Gegen eine solche Auffassung der „Postmoderne“ und insbesondere gegen die Verabschiedung von Tatsachen, Wahrheit und Objektivität auf der Basis einer vermeintlichen Einsicht in die soziale Konstruktion der Wirklichkeit sind inzwischen viele gewichtige Stimmen laut geworden. Wir fassen diese Stimmen unter dem Namen des ‚Neuen Realismus‘ zusammen, den wir mit der Tagung aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen – der Philosophie, der Soziologie, der Literatur- und Bildwissenschaft, der Naturwissenschaft – angehen und international sichtbar weiter vorantreiben möchten. Das vorläufige Label ‚Neuer Realismus‘, das durchaus absichtlich an eine Bewegung Anfang des letzten Jahrhunderts erinnert, wird interessanterweise für ähnliche Tendenzen in der Rechts- und Politikwissenschaft verwendet. Es soll darum gehen, die Aussichten für einen neuen Realismus im Hinblick auf die Frage zu untersuchen, inwiefern dieser überzeugendere Modelle für die postmoderne Diagnose einer Pluralität von Wahrheiten, Sprachspielen oder Perspektiven anzubieten hat.

Quelle: DGPhil





29. November – 01. Dezember 2012 Wissenschaftsphilosophie im Neukantianismus, Tagung Uni Wien.

10 02 2012

Redner: Ch. Krijnen (Tilburg/Amsterdam), F. Stadler (Wien), T.
Kubalica (Kattowitz), K. W. Zeidler (Wien), W. Flach (Würzburg), M.
Friedman (Stanford/CA), M. Heidelberger (Tübingen), M. Ferrari (Turin),
Ch. Thiel (Erlangen), V. Peckhaus (Paderborn), St. Paulson (Kiel/St.
Louis), U. Wolfradt (Halle/S.), P.-U. Merz-Benz (Zürich), W.
Schmied-Kowarzik (Wien).

Info:
http://homepage.univie.ac.at/kurt.walter.zeidler/NK.htm

Quelle: DGPhil





Person – Anthropologische, phänomenologische und analytische Perspektiven 28.-30.03.2012 Bergische Universität Wuppertal Campus Grifflenberg Raum T.09.01

10 02 2012

Fragen nach der Personalität werden gegenwärtig in der philosophischen Anthropologie, der Phänomenologie und der analytischen Philosophie intensiv diskutiert. Die philosophische Auseinandersetzung erfolgt dabei jedoch häufig lediglich innerhalb der jeweiligen Denkrichtungen. Ausgehend von der Überzeugung, dass solche Binnendiskurse Gefahr laufen, Einsichtsmöglichkeiten zu verpassen, verfolgt die Tagung das Ziel, den argumentativen Austausch zwischen den genannten Perspektiven zu verstärken. Die Beiträge betreffen die Themenfelder „Person und Selbst“, „Die Person in Relation zu Leib, Leben und Organismus“ und „Die Person in praktischen Zusammenhängen“.

Tagungsprogramm im Anhang

Alle Vorträge sind öffentlich.
Anmeldung bei den Organisatoren erbeten:
Inga Römer (roemer@uni-wuppertal.de) oder
Matthias Wunsch (wunsch@uni-wuppertal.de)

Quelle: DGPhil








%d Bloggern gefällt das: